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Vorsorge-, Renten- und Ruhestandsplanung

Wohin führt uns die Rentenpolitik Deutschlands?
Die stetige Zunahme der älteren Bevölkerung bei gleichzeitigem Rückgang der Geburten führt zu einer "Vergreisung" der deutschen Bevölkerung. Professor Raffelhüschen nannte es das hausgemachte Problem der Bevölkerung selber. Wer keine Kinder in die Welt setzt, kann auch keine Rente bekommen. Doch so einfach ist das Problem nicht. Die Deutsche Rentenversicherung ist ein System, dass von der Hand in den Mund lebt. Wenn ab sofort kein Beitragszahler mehr einzahlt, werden die Rentner auch keine Rente mehr erhalten. DAS DEUTSCHLAND PROBLEM:
Jahr 2025: 1 Rentner = 1 Beitragszahler
Jahr 2050: 2 Rentner = 1 Beitragszahler
Suchen Sie sich schon mal jemanden der nur für Ihre Rente arbeiten möchte. »mehr

Die Rente ist nicht mehr sicher

Allen Berechnungen zur Folge, wird die gesetzliche Rente ab 2025 allenfalls nur noch eine Grundversorgung darstellen. Dies wurde bereits in allen Rentengesetzen der letzten Jahre beschlossen, nur keiner hat's bemerkt. Jetzt kommt es ganz dick. Sorgen Sie deshalb unbedingt vor, wenn Sie nicht aufs Abstellgleis kommen möchten.

  • Immer weniger Beitragzahler müssen für die Alterssicherung von immer mehr Menschen aufkommen. Die Bundesregierung hat daher beschlossen, das Rentenalter von 2012 an schrittweise bis 2029 auf 67 Jahre anzuheben. Das dafür erforderliche Gesetz soll bereits 2007 in Kraft treten. und wurde bereits 1997 verabschiedet.
    Ergebnis: Rentenbeginn mit 65 - Rentenkürzung von 7,2%

    Rentenbeginn mit 60 - Rentenkürzung von 25,2%!
  • Lebenserwartung angestiegen: Ein neugeborener Junge des Jahrgangs 2004 kann eine durchschnittliche Lebenserwartung von 84,9 Jahren erreichen und ein neugeborenes Mädchen des Jahrgangs 2004 sogar 90,4 Jahre. Vor 135 Jahren konnten neugeborene Jungen des Geburtsjahrgangs 1871 lediglich mit 39,1 Jahren rechnen und Mädchen mit 42,1 Jahren. Die Lebenserwartung der Neugeborenen hat sich somit seitdem mehr als verdoppelt. (Quelle: Statistisches Bundesamt 3/2006
  • Reform 1992: Mit der "Rentenreform 1992" wird die Rentenanpassung nunmehr gemäß der Nettolöhne vorgenommen, was bei steigenden Sozialversicherungsbeiträgen die Rentenerhöhungen dämpft.
  • o    Die Altersgrenzen werden heraufgesetzt, Ausbildungszeiten nur noch bis zu maximal sieben Jahren anerkannt. Die Bewertung dieser Zeiten wird von 90 vH auf 75vH des Durchschnittsverdienst aller Versicherten herabgesetzt.

    o    Ab 2001 stufenweise Erhöhung die gesetzliche Altersgrenze auf 65 Jahre, vorgezogener Altersrentenbeginn mit Rentenabschlag von 0,3 vH pro Monat.

    Die Anzahl der Mindestversicherungsjahre bei der Rente nach Mindesteinkommen für Beitragszeiten zwischen 1973 und 1991 wird von 25 auf 35 heraufgesetzt.
  • Reform 1995: Einführung eines Pflegeversicherungsbeitrags für Rentner.
  • Reform 2004 Alterseinkünftegesetz: Kernpunkt des Nachhaltigkeitsgesetzes war die Einführung eines Nachhaltigkeitsfaktors in die Rentenformel, der den Rentenanstieg dämpft. Der Faktor berücksichtigt das Verhältnis von Beitragszahlern zu Rentenempfängern und koppelt die Rentenanpassung damit eng an die Entwicklung der versicherungspflichtigen Entgelte. Die Entwicklung der Entgelte oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze oder der Entgelte von Personen, die nicht versicherungspflichtig beschäftigt sind, bleiben künftig für die Rentenanpassung ohne Bedeutung. Eine Niveausicherungsklausel soll verhindern, dass das Bruttorentenniveau bis zum Jahr 2020 unter 46 Prozent fällt. Ergebnis dieser Reform: 10 Jahre Rentennullrunden bei 3% jährlicher Inflation führt zu einem Renten- und Kaufkraftverlust von 30%.

Fazit: Die gesetzliche Rente wird durch die Summe der Kürzungen auf unter 40% des heutigen Nettos sinken! Es gibt nur drei Stellschrauben um auf die zukünftige Rentenproblematik zu reagieren:

  • Drastische Kürzung der Renten
  • Anhebung des Eintrittsalters
  • Anhebung des Beitragssatzes von 19,3% auf 27% nur für die Rentenbeiträge

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Die gesetzlichen Renten für immer mehr Rentner werden de Facto von immer weniger Beitragszahlern erwirtschaftet. Professor Reinhard Miegel redet gar von einem Methusalem-Komplott. Heißt: Die Jungen müssen die Rentenlast der "Alten" tragen und erhalten selber keine Rente mehr.

Rentenkürzungen
Wenn Sie nicht zum Sozialfall werden möchten, sich nicht mit 40% Ihres Nettos an Rente zufrieden geben, die Lücken der gesetzlichen oder privaten Vorsorge schließen und für sich vorsorgen möchten, dann wählen Sie:

Informieren Sie sich über die Möglichkeiten
privater Altersvorsorge
Betriebliche Altersvorsorge
Ertragreiche Sparformen
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