Investment / Fond-Lexikon: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z
Private Equity und Venture Capital waren bis vor wenigen Jahren das Anlagesegment Institutioneller Anleger. Jedoch erfreuen sie auch mittlerweile immer mehr Privatinanleger.
Namhafte Großunternehmen, die Universitäten Harvard und Yale oder Andere investieren sehr große Beträge in dieses Segment. Da Private Equity nicht an der Börse gehandelt wird, bestehen auch keine Zusammenhänge. Fällt die Börse, können Anleger durch Private Equity Geld verdienen, um damit Verluste aus Aktien auszugleichen. Es gibt jedoch Private Equity Unternehmen, die an der Börse gehandelt werden, jedoch ist hier dabei nicht die Rede. Eine Private Equity Anlage erhöht Ihren Ertrag bei gleichzeitiger Risikominimierung. Venture Capital erhöht den Ertrag, aber auch das Risiko. Da es beide Anlageformen, in den USA schon seit den 70igern gibt, existieren hier historische Renditen von teilweise bis zu 20% pro Jahr.
Private Equity Fonds beteiligen sich überwiegend an nicht börsennotierten Unternehmen, um beispielsweise eine Bankenunabhängige Expansion von Unternehmen zu finanzieren und sie für den Weltmarkt fit zu machen. Venture Capital Fonds finanzieren Ideen oder das Wachstum von Existenzgründern, da Banken oftmals nicht bereit sind, die ersten "Anlaufjahre" von Existenzgründern zu finanzieren.
Um Ihre Renditechancen zu nutzen und eine noch breitere Risikostreuung zu erreichen, stehen Ihnen als Anleger Dachfonds zur Verfügung, die wiederum in verschiedene aussichtsreiche Zielfonds investieren. Ihr Risiko wird so minimiert. Mindestinvestition ab 10.000€, sehr oft erst ab 50.000€.