Investment / Fond-Lexikon: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z
Garantie ist gut, kostet aber auch gutes Geld.
Vorsorge mit Aktien und Investmentfonds unterliegt einem höheren Risiko als mit anderen Strategien der Vermögensbildung. Dafür können bei günstiger Entwicklung auch höhere Erträge erzielt werden. Wer keinerlei Risiko eingehen, aber dennoch Aktienbesitzer sein möchte, kann sich mit Garantiefonds ein sicheres Ruhekissen anlegen.
Garantiefonds garantieren einen Mindestrückzahlungsbetrag zu einem festgelegten Zeitpunkt. Diese Garantie bezahlt man über eine verringerte Teilhabe an Kursgewinnen, die durch die so genannte Partizipationsrate ausgedrückt wird. Diese liegt in der Regel zwischen 50 und 75 Prozent. Eine Variante dazu bilden Absicherungsfonds, die erreichte Höchststände gegen Kursverluste absichern. Sie laufen zeitlich unbegrenzt.
Garantiefonds stellen in Niedrigzinsphasen eine Alternative zu festverzinslichen Wertpapieren dar. Sie kombinieren deren Sicherheit mit höheren Erträgen, die möglicherweise sogar über den Renditechancen von Rentenfonds liegen können.