Investment / Fond-Lexikon: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z
Geldmarkt- oder geldmarktnahe Fonds investieren Anlagegelder in Rentenpapiere mit kurzer Restlaufzeit bis zur Fälligkeit bzw. direkt in Bankguthaben. Sie bieten eine hohe Sicherheit. Ihr größter Vorteil gegenüber einer Festgeldanlage liegt in der täglichen Verfügbarkeit. Es gibt keine Kündigungsfristen zu beachten.
Häufig benutzt man diese Fonds um kurzfristig Geld "zwischenzuparken", bevor neue Investitionen getätigt werden. Soweit es sich um Fonds handelt, die in deutsche Wertpapiere investieren, liegen ihre Erträge in der Größenordnung der Sparbücher. In turbulenten Börsenzeiten sucht mancher Anleger nach einem Zwischenstopp für seinen Spargroschen . Wer bei der derzeitigen Kurs-Achterbahnfahrt auf dem Frankfurter Parkett eine Auszeit nehmen möchte, kann sein Kapital zum Beispiel in Geldmarktfonds parken. Dies ist eine Alternative zum Sparbuch mit seiner vergleichsweise mageren Rendite.
Geldmarktfonds haben angesichts der Börsenflaute gegen Aktien- und Rentenfonds stark aufgeholt. Das belegt ein Blick in die regelmäßig aktualisierte Statistik des Bundesverbands Deutscher Investment-Gesellschaften in Frankfurt. Wen eine Rendite um die drei Prozent nicht so recht aus dem Sessel reißt, kann auf Geldmarkfonds zurückgreifen, die in Fremdwährungen investieren. Allerdings ist das Risiko entsprechend höher. Ein Anleger, der in erster Linie schnell und viel Gewinn machen will, ist bei den Geldmarktfonds an der falschen Adresse.